Rockharz-Review

15. Juli 2010 plueschqueeni

Huhu ihr Süßen!
Eure Queeni is aus ihrem Sommerurlaub wieder da, braun-gebraunt und… kaputt. Es war schon irgendwie wärmer als erwartet, und das ohne in den Süden zu fliegen. Neben einem relativ fiesen Sonnenbrand und zahlreichen kurzen Kreislaufmacken, hab ich es aber relativ gut überstanden.
Ich habe ja den lieben Lunarwolve besucht, und mit ihm zusammen dann noch 2 gute Freunde aus einem Forum belagert. Darüber will ich hier aber eigentlich gar nicht viel mehr schreiben, mir geht es eher um…

Queenis persönliches Rockharz-OpenAir-Festival-Review

Erstmal die Facts. Die Karten für 3 Tage lagen bei ~60 Euro, das ganze fand statt im (ÜBERRASCHUNG!) Harz, genau genommen in Ballenstedt, einem der schrottigsten Dörfer das ich je gesehen habe 😀
Das Festivalgelände war auf dem Flugplatz, der etwas ausserhalb gelegen ist.
Alles weitere „offiziele“ findet ihr auch auf http://www.rockharz.com
Weiter geht es dann mit einem chronologischen „Lunar und Queeni auf dem Rockharz“-Bericht.

Mittwoch, 07.07.2010

Das Rockharz-Festival beginnt offiziel am 08.07., aber der Pro-Besucher ist selbstverständlich nicht erst zur ersten Band da. Nahahahain! Wir waren schon Mittwoch da. Mittwoch FRÜH!
Da wir noch 2 Leute, die eine Mitfahrgelegenheit gesucht haben, mitgenommen haben, ging es schon um 10 vom schönen Verdener Bahnhof ab in Richtung Ballenstedt.
Und natürlich lief bei dieser Fahrt auch nicht alles glatt. Wir waren zwar nicht mit der Bahn unterwegs, sondern mit Lunars Auto (Mitfahrgelegenheitmensch fragte klein Queeni überings „Was ist das denn für ein Auto?“, wegen Platz für Gepäck. :/ Warum denken Menschen tatsächlich das ich sowas weiß? Es ist rot. Das weiß ich. Das reicht!), aber die 3 Herren mussten natürlich ihrer IPhone-Navi-Schlampe vertrauen, und nicht mir. Und ja, natürlich sind wir sehr seltsam gefahren. Und ja, NATÜRLICH HATTE ICH RECHT!
(Random: Bei Ballenstedt gibt es einen interessanten Kreisel mit 4 Ausfahrten. 2 sind gesperrt, weil die Straßen nur ca 3 Meter lang sind und dann mitten zwischen Feldern enden. Wtf?!)
Als wir dann aber ankamen, hatten wir noch 2 Stunden Zeit bis zur Öffnung des Zeltplatzes. Aufgrund des Wetters haben Lunar ich beschlossen Getränke und ähnliches nicht mitzunehmen, sondern vor Ort zu kaufen, weswegen wir die beiden anderen, die beim Festival gearbeitet haben, und deswegen auch schon so früh da sein wollten, rausgelassen haben, und zurück in den Ort gefahren sind.
Bier ins Auto geladen, und zurück zum Festivalgelände 😀
Dort hatte sich, 1 Stunde vor Einlass, auch schon eine hübsche, kleine Schlange gebildet, in die wir uns eingereiht haben.
Tanzen, Laola, Hupen, laute Musik – Alles was man da halt so erwartet 😀
Als sich aber alles in Bewegung setzte waren wir auch schon eine knappe Stunde später auf unserem Campingplatz angekommen. Ziemlich nah am Festivalground, ziemlich… interessante Nachbarn, also eigentlich sehr zufrieden.
Das Aufbauen ging auch ziemlich schnell, vielleicht weil wir nur das nötigste befestigt haben, und einen Großteil der Teile ignoriert haben, aber… es hat ja gehalten 😀
Nach dem ersten Anstoßen, haben wir uns aber überlegt, das nur Bier bei der Hitze vermutlich nicht die beste Idee ist, und wir uns doch noch Wasser holen sollten. Die Wasserstelle, an der man gratis Wasser bekommen sollte, war aber am Mittwoch noch gar nicht offen, weswegen uns nichts übrig blieb, als nochmal zum Einkaufen zu gehen. Klar, kein Problem, Ballenstedt ist ja auch bloß… scheiße weit weg!
Mit dem Auto wieder raus, war keine Alternative, weswegen wir zu Fuß vom Festivalgelände gestapft sind. Nach einiger Wegrumfragerei (Die Straße über die wir gekommen sind, war ziemlich lang, und die ganze Strecke laufen… nääh!), kam aber grade der Bus, und die Faulheit gewann Überhand.
Für den Rückweg fanden wir direkt 3 lustige Mitmetaller (😀), zu erkennen am einheitlichen Schwarz. Interessanterweise stellte sich überings heruas, das 2 von ihnen in der Schule sind, die ich nach den Ferien besuchen werde (Ey, wtf, was gibt es eigentlich für Zufälle?! oO), aber das nur so btw…
Tja, und was macht man dann? Nach dem Einkaufen haben wir uns entschlossen uns die Gegend etwas anzugucken, während rings um uns noch Pavillons errichtet wurden.
Dazu muss ich sagen: So hässlich Ballenstedt ist, genauso schön ist die Umgebung des Flugplatzes!
Ich habe ja als Flachlandbewohnerin allgemein eine… besondere Beziehung zu Bergen, aber… wow!
Grade in der heftigen Sonne war es zwar manchmal nicht ganz einfach die Wege hochzulaufen, aber die Aussicht war wirklich schön, und sich da einfach mal in den Schatten fallen lassen… tooooll.
Wir haben uns dann sogar hoch zur Teufelsmauer getraut, nur… ganz rauf wollte ich dann doch nicht 😡 Dafür haben wir auch da nette Leute kennen gelernt, und uns eine zeitlang unterhalten.
Als es dann Zeit für das Deutschlandspiel wurde, sind wir langsam wieder nach unten gepilgert, und haben im Public Viewing-Zelt die erste Festivalstimmung aufleben sehen. Leider hat Deutschland ja verloren, aber ganz ehrlich? Das hat man schon auf dem Weg zurück auf den Campingground fast wieder vergessen gehabt. Wir entdeckten die Leute von der Teufelsmauer wieder, und statteten ihnen mit ein paar Dosen Bier einen Spontanbesuch ab.
In relativ großer Runde saßen wir den Rest des Abends zusammen, haben uns unterhalten, getrunken und… was man halt so macht. 😀
Am interessantesten war wohl unser Ausflug mit dem MEINUNGSPHON! Offen gestanden krieg ich nicht mehr so richtig zusammen, warum es so heißt, aber… Hail to the Meinungsphon, unso! Nachdem wir ein Zelt und Sex für Th (Das nur btw, falls uns wer gehört/gesehen hat :D) gesucht, und nicht gefunden haben, setzten wir uns wieder zurück in das kleine Lager, und… ja, ich gebe zu, Wetter, Tabletten und Bier gaben ihr übriges, und ich habe keine wirklich genauen Erinnerungen an den Rest des Abends. ^^““ Aus Erzählungen von Lunar weiß ich nur, das ich scheinbar ein Knicklicht gefunden und in mein Herz geschlossen hab, aber hey – Jeder mag Knicklichter!

Donnerstag, 08.07.2010

Yippieh, der erste offiziele Festivaltag, begann… ätzend. Ganz im Ernst. Bei gefühlten 8 000 Grad und unglaublich stickiger, wiederlicher Luft aufwachen, feststellen das man den vorigen Abend nicht so wirklich gut weggesteckt hat, und eine Isomatte/Luftmatratze doch keine so schlechte Idee gewesen wäre… Nicht schön.
Deswegen quälten wir uns so schnell es ging in wettertaugliche Klamotten (Bikini & Rock, mehr war bei den Gradzahlen echt nicht drin), und verließen Fluchtartig das Zelt. Um 14 Uhr sollte das Festival wirklich losgehen, doch es war erst… Ich weiß es gar nicht genau, 8, 9 Uhr, weswegen wir erstmal zur Wasserstelle tapsten. Gute Entscheidung, später und auch in den folgenden Tagen wurden die Schlangen immer extremer, wir mussten nicht wirklich lange laufen.
Nach einem weitere Einkauf, bei dem wir erst dort feststellten, das wir eigentlich gar nichts brauchten, genossen wir etwas Ruhe abseits des Campingplatzes, und haben uns auf eine der Wiesen unter der Teufelsmauer gelegt, gefaulenzt und den vorherigen Abend verarbeitet 😀
Das gesamte Line-Up könnt ihr euch ja auf der Website ansehen; ich werde nur von den Bands schreiben die wir uns auch bewusst angesehen haben.
Die erste Band zu der wir da waren, war… Van Canto. Und was soll man sagen? Unabhängig von der bombastischen Musik, war auch die Show geil, und unabhängig vom langsamen Verdunsten jeglichen Wassers im eigenen Körper, ging auch das Publikum ziemlich genial ab.
Und obwohl ich mit ihrer Version vom „Bard´s Song“  nie so wirklich warm werden konnte, fand ich das live doch ziemlich geil.
Von Van Canto und Sonata Arctica haben Lunar und ich uns dann auch gleich noch Autogramme geholt, mit unserer unglaublich klugen Taktik „In den Schatten setzen, abwarten, und wenn sonst keiner mehr will hin, und fröhlich Autogramme abstauben„.
Sonata Arctica waren auch klasse, super Sound, und erst die Show und – Okay, ich hab von denen eigentlich nichts mitbekommen, da das Wetter den ersten Tribut gefordert hat, und ich Sonata Arctica, als auch einen Großteil der Apokalyptischen Reiter im Sani-Zelt verbracht habe.
Allerdings konnte man auch da ganz gut hören, und auch wenn die Liege nicht wirklich bequem und die Zeit etwas öde war, hab ich doch festgestellt: Live klingen auch die zwei Bands einfach tausend Mal besser als auf Platte. Die Reiter werde ich ja dieses Jahr noch ein zweites Mal sehen, in Hannover, beim Fährmannsfest, da können sie mir dann auch mit ihrer Show beweisen, wie gut sie wirklich sind. Als die Sanis mich entlassen haben, konnte ich wenigstens noch die letzen zwei Lieder miterleben, und mir von Lunar vom Rest berichten lassen.
Danach ging es mit einem unerwarteten Highlight weiter: Edguy. Von denen hatte ich zwar vorher schon gehört, und ich glaube sogar mal ein Lied angehört zu haben, aber… ich habe mit einer Durchschnittsband gerechnet. Doch der Sänger war einfach hammersympathisch und die Musik hat das gesamte Publikum offensichtlich begeistert. Definitiv eine der Bands die mich überrascht haben. Außerdem haben wir uns im Nachhinein geärgert von unserem ursprünglichen Platz noch weiter nach vorne zu gehen, denn etwa dort, wo wir gestanden hatten, landete einer der Drumsticks auf dem Boden. Ja, auf dem Boden. Natürlich wurde er schnell aufgehoben, aber trotzdem… ärgerlich.
Die letzte Band des Abends sollte Feuerengel sein, auf die wir auch relativ gespannt waren, da sie eine „Rammstein-Tribute-Show“ liefern sollten.
Ums dazu zu sagen: Ich war noch nie auf einem Rammsteinkonzert. Ich kann nichts darüber sagen wie gut sie live sind, und wie viel Pyrotechnik sie abliefern, aber… Feuerengel haben gerockt! Die Cover waren großartig ähnlich, und ich glaube auch das Original hätte aus dem Publikum nicht viel mehr rausholen können, als Feuerengel es geschafft haben.
Da der vorherige Abend ja sehr lustig ausgeklungen ist, haben Lunar und ich uns zu später Stunde wieder gen Meinungsphon-Menschen aufgemacht, diesmal aber nur 3 einsame Gestalten vorgefunden, die scheinbar schon ohne uns etwas getrunken haben. Uns wurden die letzten paar Schlucke Met zugestanden, dann verabschiedete man sich gen Bett.
Also ließen auch wir diesen Abend verhältnismäßig ruhig ausklingen, was vermutlich keine schlechte Idee war.

Freitag, 09.07.2010

Nachdem wir wieder in wiederlicher Hitze aufgewacht waren, entschlossen wir uns ein weiteres Mal einkaufen zu fahren, diesmal auch mit Plan. Mein Sani-Mann hatte mir nämlich recht deutlich klar gemacht das „nur Wasser“ nicht unbedingt das beste Getränk bei der Hitze waren, und wir brauchten auch noch etwas um es mit aufs Musikground zu nehmen, wo nur Tetrapacks erlaubt waren.
Mit dem Bus (Luuxuuus!) ging es also zum Einkaufen. Wir waren selbstverständlich nicht die einzigen im Bus, und all die schwarzen Gestalten wühlten die Einwohner scheinbar etwas auf, so immerhin kann ich mir die Entstehung des folgenden Dialogs vorstellen. Ein Mädchen, etwa in meinem Alter, steigt mit uns an der Enthaltestelle aus. Die meisten Festivalbesucher sind bereits ein oder zwei Stationen vorher ausgestiegen. Das Mädchen besucht offenbar eine Freundin, die schon an der Bushaltestelle auf sie wartet. „Ey, ich fahr nie wieder Bus! Voll das traumatische Erlebniss, Alter!“ *kicher* Man kann sich aber wirklich auch anstellen!
Jedenfalls haben wir dann noch Eistee und Apfelschorle eingekauft, und sind wieder mit dem Bus zurückgetuckert. Der arme Busfahrer hatte schon eine volle Kasse, und wird wohl das Geschäft seines Lebens gemacht haben, dafür hat er auch brav angehalten wenn leicht verspätete Einkäufer hysterisch zum Bus gerannt kamen.
Und nun? Es war immer noch recht früh, und mein Kreislauf beschwerte sich langsam immer mehr wegen des Wetters. Im Camp unten hatten wir aber so gut wie keinen Schatten, weswegen wir beschlossen den Berg etwas hinaufzulaufen und uns da in den Schatten zu legen. HA-HA!
Wenn ich Lunar etwas übel nehme, dann DAS! Er beschloss nämlich das er einen total einfachen, schönen Weg gefunden hatte, der zur Teufelsmauer hinaufführen sollte, und uuunglaublich einfach war. Ich hatte natürlich meine Gammelballerinas an, da wir ja nicht weit laufen wollten, und kämpfte mich mit zunehmend wackeligeren Beinen durchs Unterholz hinter ihm her. Und ja, der Weg war zwar ätzend weit, aber einfach – kein Wunder, er ging einfach nur grade. Die letzten Meter zur Teufelsmauer hoch mussten wir einen rutschigen, blöden Weg hoch der etwa im 90 Grad Winkel zu unserem Weg ging. ARGH! Ich bin fast GESTORBEN! Blödmann!
Oben haben wir es uns dann gemütlich gemacht, und gefrühstückt. Wie lange wir da gelegen haben? Ich weiß es nicht. Ich habe aber auch auf dem Rückweg so oft rumgequengelt das wir vermutlich selten mehr als 10 Meter am Stück gegangen sind, weil wir uns immer wieder in den Schatten gehauen haben. 😀
Auf dem Festivalground hab ich mich dann erstmal gegen die Hitze gewappnet, und zwar mit einem megasexy Fächer! Der war zwar total überteuert, aber definitiv eine extrem gute Hilfe, und hat mir – glaube ich – mehrfach das Leben gerettet. Und obwohl er recht schnell kaputt ist, find ich ihn immer noch irgendwie süß 😀
Nach einem weiteren kleinen Ständebummel (Ich hab mich ja unglaublich in so einen TOTAL SÜßEN Rock verliebt, der mir dann letzten Endes aber doch zu teuer war… Trotzdem musste ich ihn ständig besuchen gehen, um ihn traurig anzuschauen, und dann „Hmm… zu teuer“ zu sagen) haben wir uns wieder gemütlich vor das Partyzelt in den Schatten gesetzt, gelegt und die meisten der Freitagsbands so an uns vorbeiziehen lassen.
Sehr geil gegen die übermäßige Hitze war überings die Ankunft der Feuerwehr. Ein Security hatte vorher mehr oder weniger erfolglos mit einem Gartenschlauch versucht die Besucher abzukühlen; der Feuerwehrmann hatte da doch definitiv mehr Erfolg! Außerdem hatte der scheinbar unheimlichen Spaß an seiner Aufgabe und hat es hin und wieder ETWAS übertrieben. Dennoch ließ es sich so besser aushalten.
Musikalisch waren meine Highlights an diesem Tag nicht wirklich überraschend. Equilibrium war, wie erwartet, extrem geil, sowohl die Band selbst, als auch die Stimmung beim Publikum, und ich glaube 90% der Anwesenden (Ich inklusive) haben sich in die Bassistin verliebt 😀
Interessante Szene: Der Sänger lässt sein Mikrophon fallen, hebt es wieder auf, und sagt… „Epic fail!“ Wir kamen uns doch sehr… zu Hause vor 😀
Das zweite Highlight war Oomph!, eine weitere Band auf die ich mich sehr gefreut hab. Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht 😉 Außerdem haben wir auch von den beiden Bands Autogramme geninjat.
Auch diesen Tag ließen wir überings relativ ruhig ausklingen; das Wetter hat doch mehr Spuren hinterlassen, als ich vermutet hätte.

Samstag, der 10.07.2010

Wiedermal viel zu früh verließen wir unsere kleine Sauna – und ja, ich hatte jeden Morgen wieder Panik, das das Wetter draußen vielleicht genauso schlimm sein könnte wie im Zelt, und wurde jedes Mal wieder eines besseren belehrt. Schlimmer ging nicht!
Was macht man nun Samstagfrüh, bevor der Festivalground aufgemacht wird, man das Gefühl hat das Blut kocht noch, und der Kopf vom Sauerstoffmangel so dicht ist, das selbst Grade-Aus laufen eine echte Herausforderung ist? Man sucht Schatten!
Nach unserem dämlichen Aufstieg am Tag vorher, weigerte ich mich den Campingground zu verlassen. Dort Schatten zu finden war aber eine… Herausforderung. Wir ließen uns also am mit Planen zugehängtem Bauzaun am Bändchenverteilhäuschen nieder, und verharrten wartend so ca…. 2 Stunden? Keine Ahnung 😀 Aus unserer Trance holte uns schließlich ein freundlicher Mitarbeiter, der uns vor bald ankommendem Müll warnte. Hö? Wovon redet die?, fragt ihr euch jetzt? Das Bändchenhaus wurde für diesen Tag zum Müllpfandrückgabehaus umfunktioniert, und die Zone in die wir uns gesetzt hatten, war für die Müllablage eingeplant. Überings – ich habe nicht gesehen, dass zu irgendeinem Zeitpunkt DA Müll lag, aber… in Ordnung. Wir sind ja nicht so.
Also zurück zum Zelt, was trinken, eincremen (Als wenn das was gebracht hätte… ^^) und dann das Geld schnappen und los aufs Gelände. Warum? Na klar, Shoppen!
Jeden Tag die Stände angucken, aber nichts mitnehmen, wäre ja auch total doof gewesen. Deswegen kann ich 2 paar total süße Overknee-Socken (schwarz mit Schleifchen) und eine sehr hübsche, bequeme und praktische, lila Bali-Tasche mein eigen nennen. Lunar hat das überraschend brav über sich ergehen lassen und kriegt dafür hier nochmal einen… Cyber-Hundekeks! (:
Nachdem wir die Sachen weggebracht haben, haben wir dann 2, für uns neue, Bands kennen gelernt. Zuersteinmal Cumolo Nimbus, die extrem guten, feierbaren Folkrock machen. Wir haben uns wirklich geärgert, das wir einen Teil verpasst haben, zumal sie nur eine halbe Stunde Spielzeit hatten. Dennoch: Stiftung Queenitest sagt Sehr gut!
Direkt danach eine weitere Überraschung: Unzucht. Vorher nie gehört, aber auch ziemlich geil 😀 Laut ihrer myspace-Seite (Nur damit ihr wisst, dass das nicht auf meinen Mist gewachsen ist 😀) spielen sie „Gothic/Electro/Alternative“, und wir waren doch ziemlich angetan. Deswegen sind wir danach auch direkt zum Autogrammstand gegangen, und haben uns von ihnen noch ein Kärtchen abgeholt. Überings die einzige Band die direkt nach unseren Namen gefragt hat, definitiv die Band mit den schönsten Autogrammkarten, und extrem sympathisch waren sie auch. Also: Definitiv anhörenswert, und wer sie live erleben kann (vielleicht spielen sie ja noch auf irgendeinem Festival, oder so), sollte das tun.
Die nächste Band die wir uns wirklich anhören wollten, war Sonic Syndicate. Bis dahin waren es zu dem Zeitpunkt aber noch 6 Stunden – also haben wir uns wieder in der Nähe einer Bühne in den Schatten gelegen, und… geschlafen. >.<“ Natürlich nicht die ganze Zeit, die meiste Zeit haben wir wohl den Bands die grade gespielt haben mit halbem Ohr zugehört, aber da uns keine davon so wirklich BÄM-begeistert hat, haben wir eigentlich den größten Teil der Zeit gegammelt. ^^
Sonic Syndicate haben wir dann eigentlich auch nur zum Wach werden benutzt, wirklich viel mitbekommen habe ich nicht, so richtig in ihren Bann gezogen, haben sie mich also nicht. Danach war dann aber Highlight, auf Highlight.
Als nächstes kam nämlich Ensiferum. Ich würd mal sagen… Solide Leistung 😀 Nicht so unglaublich „Wooow, geile Scheiße!“, aber auch nicht schlecht.
Im Gegensatz zur nächsten Band, Eisbrecher. Ich gebs zu, das war wohl die Band auf die ich mich am meisten gefreut hab, da ich die schon immer mal live sehen wollte. Der Rasen vor der Bühne war mittlerweile mehr eine riesige Schlammpfütze, das tat, meiner Meinung nach, der Stimmung etwas Abbruch, da die meisten Leute außen rum verteilt waren, und Partymäßig irgendwie recht wenig ging. Trotzdem war die Band genial, und Alexx könnte ich auch wenn er alleine auf der Bühne steht stundenlang zuschauen *schnurrrr* ^^““
Außerdem hat es Spaß gemacht, die paar tapferen Leute die sich in den Schlamm gewagt hatten dabei zu beobachten, wie sie immer unkenntlicher wurden, und sich langsam in Moormonster verwandelten. Komischerweise wollten sie danach jeden den sie sehen umarmen, die wollten das aber gar nicht, und… versteh ich gar nicht. 😀
Nach Eisbrecher kam dann… Doro. Und im Ernst… Bin ich allein damit, das ich die für total überschätzt halte? Also… Leute, ehrlich, das geht doch besser! 😀
Overkill, die danach gespielt haben, haben wir dann damit überbrückt mir ne Jacke zu holen, und… ich habs bereut.
Warum? Die letzte Band war Subway to Sally. Und ja, da geht es heiß her 😀 Pyrotechnik und ganz viele tanzende Leute machten die Jacke überflüßig. Leider war der Sound nicht wirklich gut, und die Setliste hat mich doch sehr enttäuscht. Außerdem hat auch Eric sein Mikro einmal fallen gelassen 😀 Aber hey, macht ja nix. Beim letzten Lied gab es nämlich ein Wiedersehen mit Alexx. Er, Eric und ein Mann den ich leider nicht kannte (:x) sangen mit uns „Julia und die Räuber“, und… ja, den Ohrwurm behält man lange. (Bluuut, Bluuuut, Räuber saufen Blut… Mord, und Raub, und… okay, ich hör auf.)
Bei Subway to Sally ist unsere „Am Ende für Autogramme hinhüpf“-Strategie überings gefailed. 10 Leute oder so vor uns, haben sie leider aufgehört.
Musikalisch dennoch ein extrem gelungener Tag.

Sonntag, der 11.07.2010

Was bleibt zu sagen? Früh aufstehen, alles ins Auto werfen, das Zelt zusammen rollen, feststellen das wir es nicht in die Packung kriegen, auch ins Auto werfen, traurig umsehen und… Abfahren.

Achja, zum Schluß noch eine Bitte:
Hat auf dem Rockharz vielleicht jemand im vordersten Camp einen blauen Anglerstuhl… ausgeliehen? 😀
Wir haben unsere 2 Stühle Mittwoch neben das Zelt gestellt, und am Abend stand leider nur noch der schwarze da. (Tarnung ist alles! Nachts findet man dunkle Stühle natürlich nicht so gut, merkt euch das! 😀)
Und Leute, ihr glaubt nicht wie geschockt ich war, als ich grade dieses Video gesehen habe!

Aber nein, das war nicht unserer, und eigentlich sind wir auch ohne ganz gut zurecht gekommen ^^

Einen wunderschönen Sommer, und das eine oder andere Festivalerlebniss wünscht euch,

Queeni

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Entry Filed under: Herzschmerzfreudentaumel

2 Comments Add your own

  • 1. acrus552  |  15. Juli 2010 um 21:32

    Netter Blogeintrag, ich find es zwar etwas lang aber gut. Das machste ja gerne, lange Einträge schreiben xD

  • 2. Marlixify  |  16. August 2010 um 12:54

    ja wieder richtig netter Eintrag. Habt wohl viel Spass gehabt. 😀 und er hat recht is ech bissle lang aber dann hab ich halt 2 mla was zu lesen 😀


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